at-Daemon in OSX nutzen

Zuerst testet man, ob der Daemon schon läuft. Dazu ruft man als erstes ein Kommando mit prüfbarer Ausführung auf, bis es sauber funktioniert. Etwa [say „hello“].

Alsdann kann ein erstes Test gewagt werden:

at now + 1 minute
say "hello"
STRG-D

Wenn das NICHT klappt, dann läuft nicht der AT-Daemon. Diesen startet man so:

sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.atrun.plist

Ab sofort kann man „at“ dann nutzen, z.B.:


at now + 3 minutes
say "Der Tee ist fertig"
STRG-D

1062 Kronkorken und viel Spaß

So! Viele! Kronkorken! Gut, es waren 1052 plus 10 Schraubverschlüsse. Und ein bisschen Müll war auch dabei. Aber es hat Spaß gemacht:

Foto mit 1071 sortierten Kronkorken

Beim einem Schätzversuch vorher waren wir auf ca. 460 Deckel gekommen. Wir lagen also deutlich daneben. Ob das bei meinen Kranichzug-Flugformation-Abschätzungen genauso ist, werde ich mal überprüfen. Dazu ein andermal mehr. Zurück zu den Kronkorken:

Folgende Mengen habe ich ermittelt:

      C*c*Cola: 1              HB grün/rot: 6
     J*ver FUN: 1                HB ws/rot: 41
  Velt*ns Pils: 1               HB grün/or: 29
     Erz*-Pils: 3               HB or/grün: 17
      rotlicht: 1                 HB li/ge: 23
          gold: 20            HB rosa/grün: 19
          weiß: 50
      hm braun: 48            Kr*mbacherPi: 318
      hm beige: 154        
  Spitzhut rot: 159          Spitzhut blau: 161
                        Spitz-blau,schraub: 10

Die erste „Herausforderung“ besteht im Addieren der Zahlen. Taschenrechner kann jeder, und mein Androidhandy mit dem HP48G-Emulator lag auch weit weg. Also Papier und Stift nehmen und spaltenweise die Einer, Zehner, Hunderter addieren. Fit sein für die Zeit nach dem EMP.

Hier hatte ich die Idee, mit der linken Hand pro Spalte die Überträge zu zählen, während ich mit dem Kopf nur die Spaltensummen-Einer verfolge, und mit der rechten Hand mit dem Stift die Zahlen entlang gehe und die Schreibarbeit leiste.

Man zählt ja in Deutschland beginnend mit dem Daumen (1), Zeigefinger dazu (2), Mittelfinger dazu (3), Ringfinger dazu (4), Kleiner Finger dazu (5). Es gibt weltweit dutzende andere Vorgehen, mit denen man teilweise was für mich schon immer interessant war. Ich hatte jetzt die Idee, „nur Kleinerfinger“ als (6), Ringfinger dazu (7), Mi.fi. dazu (8), Zeigefinger dazu (9) zu zählen.

Das reicht hier aus, wobei man bei 18 Zahlenwerten mit jeweils Neunen bis 162 kommen könnte (also 16 Überträge). Ich kenne eine indische Methode, mit der man an einer Hand bis 14 kommt, die hätte ich dann erweitert.

Beim Addieren einer Spalte behält man nur die Einer der Summe im Kopf. Bei jedem Übertrag über die 10 zählt die Hand einen weiter, und im Kopf hält man weiter nur die Einer:

Stelle Hand Kopf
1        0   1
1            2
1            3
3            6
1            7
...
8        1   5
4            9
9        2   8
..      ..  ..
         6   2 = Summe der Einerspalte der Werte

Bei mehrfachen Versuchen kommt man natürlich auf unterschiedliche Ergebnisse, wie sollte es anders sein.

Jetzt könnten noch die Anteile einzelner Sorten an der Gesamtzahl interessieren. Was liegt hier näher als der Griff zum Aristo Scholar Rechenschieber?

Da ich den so selten verwende, benutze ich nur die Grundskalen und muss auch erst Neun durch Zwei teilen, um das mit dem Übertrag/Untertrag neu zu erinnern. Interessant beim Rechenschieber ist, dass man vor jeder Rechnung abschätzen muss, was denn ungefähr als Ergebnis zu erwarten ist, damit man das Ergebnis mit der richtigen Kommaposition abgelesen bekommt.

Um den Anteil der Deckel von Kr*mbacherPi (318) an der Gesamtanzahl 1062 zu berechnen, müssen wir 318 durch 1062 teilen. Wir erwarten dafür einen Wert knapp unter einem Drittel. Wie stellen wir auf Skala D 3,18 ein, sowie auf Skala C den Nenner als 1,062. Die Zehnerpotenzen werden nicht eingestellt. Das Ergebnis kann dann unter der 1 von Skala C abgelesen werden: 2,95. Nmmt man die Zehnerpotenzen wieder dazu, erhält man 29.5% als Ergebnis:

Rechenschieber einstellen auf 318 / 1062 und Ablesen des Ergebnisses

Es stammen also rund 29.5 % der Deckel von Kr*mbacher-Pils-Flaschen.

Viel Spaß beim Ausrechnen der übrigen Anteile mit einem Online-Rechenschieber!